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5. PLATZ BEIM MARATHON AN DER WEINSTRAßE 2018

UP AND DOWN WE GO

Heute ist der Weinstraßen Marathon schon ganze vier Tage her und siehe da, wer hätte es gedacht, ich muss die Treppen schon gar nicht mehr seitwärts absteigen :-) In der Tat denke ich sogar an ein kleines Läufchen bei herrlichem Sonnenschein. Das hätte ich mir am vergangenen Sonntag noch ganz und gar nicht vorstellen können. Das Profil des Weinstrassen Marathon hatte ich "etwas" unterschätzt...

...vielleicht wollte ich aber auch gar nicht so genau hinschauen. Brav habe ich meinen langen Lauf jede Woche absolviert. Allerdings flach im Feld oder auf dem Laufband. Die wöchentlichen Gesamtkilometer waren mit 30km bis 50km aus diversen Gründen nicht wirklich viel. Das habe ich dann auch gemerkt. Der ein oder andere bergigere Waldlauf hätte mit Sicherheit als Vorbereitung für die Wettkampftopografie nicht geschadet.

Ja, das ist das Ding, wenn man die Entscheidung trifft Sport und Wettkämpfe nicht mehr ganz so ernst zu nehmen. Leichter macht es das jeweilige Unterfangen damit nämlich auch nicht ;-) Nachdem ich dann Freitags noch schwere Kisten geschleppt und meine Speicherecke auf dem Dachboden meiner Mutter entrümpelt sowie Tags drauf am Samstag beim Hemsbacher Altstadtlauf einen netten kleinen Sprint hingelegt habe (5x 2000m Staffel), waren die Beine am Sonntag doch tatsächlich nicht mehr ganz so frisch, wie sie es wahrscheinlich hätten sein können.

Wobei ich wirklich sagen muss, dass die ersten 34km des Weinstraßen Marathon wie im Flug vergangen sind. Das muss an der schönen Umgebung, dem Wahnsinns Wetter und der tollen Atmosphäre gelegen haben. Dafür waren die letzten 8,195km dann wirklich harte Arbeit. Der linke Oberschenkel so ziemlich dicht, die Waden am Zicken, wurde es ein gefühlt ewig dauernder Eierlauf bis ins Ziel nach Bockenheim.

Ich bin mir nicht 100% sicher, ob es gut ist, oder eher nicht, aber dank Mentaltraining mit Wolfgang Egger in 2011/2012 habe ich nach wie vor die Fähigkeit in solchen Situationen den größten Teil des Schmerzes auszublenden und ganz gut weitermachen zu können. Es ist wirklich nie NUR unser Körper der die Leistung vollbringt. Auch wenn ich das inzwischen sehr gut weiß, wird es mir bei jedem Wettkampf noch einmal bewusst. Wie sehr spiegeln wir unseren Charakter unter Wettkampfbedingungen wieder. Wenn ich mir im Nachhinein die Bilder/Videos ansehe, die Mo von mir gemacht hat, sieht man keinen Stück den Schmerz der sich da in meinem linken Oberschenkel immer breiter gemacht hat.

 

Mein RIESEN GROßER DANK geht an dieser Stelle dann auch gleich an den lieben Moritz für die ausdauernde Unterstützung während und nach dem Marathon. Es macht das Rennen nicht besser wenn man jammert, im Gegenteil. Deshalb versuche ich das wenn möglich stets zu unterlassen. Es hilft wirklich keinem. Weder dem Athlet noch den Betreuern. ABER, wenn es dann vorbei ist, ist es doch schön, jemanden zu haben der sich ein bisschen Wehleid anhört :-)

Merci dafür (und die leckere selbstgemachte Pizza im Anschluss!!) Mo

Last but not least auch ein großes Dankeschön an den fortwährenden Support von:

#teamerdingeralkoholfrei

#cocoonsportbekleidung

#sponsersportfood

Das nächste Rennen ist nicht weit. Stay tuned.

Eure Celi