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2. PLATZ MUSSBACH, RNC #1, JUNI 2011

Start in die Saison mit dem Rhein Neckar Cup Rennen  #1 in Mussbach oder: Wie der TCEC Mainz mir zu einem 2. Platz verhalf...

 

Oupsiii...auf einmal war er da: Der Saisonstart 2011. Erst waren es noch Monate, dann auf einmal nurnoch ein paar Wochen und plötzlich schon am nächsten Tag. In Neuseeland würde man sagen „Time is flying by when ya‘ having fun“. Und da ich mich selbst auch immer hübsch auf Trab halte verfliegt die Zeit wie nix. Somit wurden dann Samstag Abend in einer letzten Hauruck-Aktion an der örtlichen Tanke noch die Wettkampf-Reifen aufgezogen und die Laufräder auf 120 PSI (9 bar) aufgepumpt. Da ich meine kleine Gaskartuschen-Pumpe allerdings erst vor ein paar Tagen verloren hatte..und keinen „Blow-Joe“ (Standluftpumpe) besitze dachte ich, ich bin extra clever – pump ein bisschen mehr Druck drauf – und lass dann je nach Wetterbedingungen wieder ezwas ab. Ha! Hätt ich DA mal dran gedacht. Wichtig war auch meine Mutter und mich am Wettkampfmorgen schon vor 5:00 Uhr frühs aus dem Bett zu scheuchen um jaaaa pünktlich in der Wechselzone zu sein. Wie ich dann vor Ort in Mussbach feststellte startete ich nicht in der ersten sondern vierten Startgruppe und somit hätte man noch genüßliche 2 Stunden länger im Bett verbringen können. Die Zeit zwischen 4:45Uhr Frühstücken und 9:55Uhr WK-Start war dann auch etwas lang...

 

Da ich ja wie gesagt keine kleine Gas-Pumpe mehr hatte, fand ich es überflüssig überhaupt Ersatzreifen mit auf die 41km Radstrecke zu nehmen...für was auch...also nahm ich kurz entschlossen das Handy mit und warnte meine Mutter schonmal vor dass Sie mich eventuell von der Strecke aufsammeln müsste...das hatte sich dann insofern erledigt da mein Reifen schon in der prallen Sonne platzte bevor ich überhaupt vom Schwimmen zurück ans Rad kam. Beim Ausstieg aus dem Becken (fast vier Minuten hinter Jutta Schäfer!!!!!) sagte mir dann mein ehemaliger Vereinskollege Heiko Maris vom TCEC Mainz „Celi – Dein Reifen ist geplatzt – aber wir wechseln gerade“. Okay!!??? Also schonmal frustriert zum Radel in gespannter Haltung was mich da wohl erwarten würde..aaaaber...oha....mein Radel mit zwei prall gefüllten Reifen READY TO GO! Der gute Karl-Heinz Wölms (danke danke danke!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) sah meinen fragenden Blick – sprang herbei und versicherte. „Celia, alles in Ordnung. Wir haben Deinen Reifen gewechselt!“. HAMMER!!!!!!!! Die Jungs haben sich sogar erkundigt ob dies alles regelgerecht ist. War es. Also haben sie innerhalb von kürzester Zeit alles organisiert: Schlauch mit 60mm Ventil, Luft, Mantleheber...denn ich hatte ja nichts am Rad ausser ein Telefon. Wie praktisch.

 

Also, an dieser Stelle ein dreifaches HOCH – HOCH – HOCH auf den TCEC Mainz und insbesondere den Retter und Ritter Karl-Heinz Wölms.

 

Ohne Euch wäre mein Rennen hier beendet gewesen!

 

Zu meiner Verteidigung muss ich jedoch hinzufügen, dass dies das erste mal in 6 Jahren Triathlon-Wettkampsport war dass ich ohne Ersatzzeug an den Start ging. Es war fast klar dass mir an diesem Tag direkt eine Lehre daraus zuteil wurde. Der Hinterreifen platzte dann auch sofort nach dem Rennen um dem ganzen Geschehen nocheinmal ordentlich Nachdruck zu verleihen nehme ich an....

 

Aaaaalso...weiter ging es aber und ab auf die Verfolgungsjagt. An fünfter Stelle war ich dem 50 Meter Becken mit einer grandios schlechten Zeit (24Minuten!! TRAURIGKEIT) entstiegen. Das erste Mädel war jedoch schnell eingeholt. Nummer zwei dauerte auch nicht so lange. Nur mit Kati Rudolf hatte ich ein Stück harte Arbeit. Eine starke Radfahrerin. Nach ca 18-19 Kilometern hatte ich sie das erste mal. Da leider meine Vorderbremse nicht richtig funktionierte kroch ich jedoch die 600HM wieder bergab in die Ebene...langsam genug um Kati nochmal ein Stück Vorsprung zu gönnen. Soviel sogar, dass ich sie erst auf der zweiten Lauf-Runde etwa bei Kilometer 5 wieder einholen konnte.

 

Dann konnte ich meinen Vorsprung jedoch immer weiter ausbauen und auch die anderen wikrlich schnell ausschauenden Mädels nicht mehr an mich heran lassen.

 

Um die RIESEN LÜCKE zu Jutta zu schliessen fehlte mir jedoch jegliches Talent. Schade auch. Wär ich eine etwas bessere Schwimmerin wär da vielleicht noch etwas gegangen. So – keine Chance. An dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch an die Siegerin!!!! Respekt. Ein tolles Rennen von Ihr.

 

So, und ich mach mich dann mal besser auf den Weg und organisiere was organisiert werden muss (Pumpe, Gaskartuschen, Flickzeug, Schläuche kaufen....zum Beispiel) so dass ich besser prepariert diesen Sonntag am 12. Juni auf der Mitteldistanz in Maxdor (Rhein-Neckar-Cup Rennen #2) am Start stehe.

Tausen Dank auch nochmal an meine liebe Mutter für Ihre Engelsgeduld und dicke Haut. Ich glaube das war eine eher grenzwertig unerträgliche Tochter vergangenen Sonntag.

Weiter geht’s und hoffentlich diesen Sonntag wieder mit mehr Kraft und Motivation.

Die Celi