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1. PLATZ BEIM LÖWENTRIATHLON HACHENBURG 2016

 

Foto Siegerehrung: Harald Kohlhaas

Löwe und Löwin von Hachenburg/Freilingen :-)

160km Anfahrt plus 160km Rückfahrt für 1:18:14h und gesamt 32,9 Wettkampf Kilometern in Form von 450m Schwimmen, 26km radeln und 6km Laufen waren es mir allemal wert um A) als Sternzeichen-Löwin auch Löwin von Hachenburg zu werden (gemeinsam mit Top Athlet Johann Ackermann - http://johann-ackermann.de/ - auf dem Podest zu stehen war dann noch das I-Tüpfelchen auf der Löwin :-)) und B) um diese Sprintdistanz erneut als intensive Trainingseinheit zu nutzen.

Los ging es für die 150 Starter erst am späten Nachmittag um 17:40Uhr mit 10 minütiger Verspätung im kühlen Nass des Postweihers Freilingen, vom Schwimmausstieg waren es circa 300m bis zur Wechselzone, dort ging es ruckzuck ab auf‘s Rad und mit Vollgas die vier Runden à 6,5km immer im Kreis um den Postweiher herum. Geradelt wurde sehr fair, was bei Windschattenverbot und der geringe Teilnehmerzahl auch gut möglich war. Die Strecke ist wellig und auch wenn es nicht immens viele Höhenmeter zu überwinden gab, war es doch ein stetiges Auf und Ab gespickt mit insgesamt 12 Kurven auf 26km. Hügel und Antritte gingen nach ca 41min Radzeit schon ganz schön in die Beine. Aber so sollte das ja auch sein, wir waren ja nicht zum Spaß da ;o)

Die 5,4km lange Laufstrecke durch den Wald führte zunächst recht lange geradeaus und bergan. Für circa vier Kilometer schaffte ich es eine kleine Gruppe an Männern im Auge zu behalten. Das war beruhigend, da wir mutterseelenalleine durch den Wald rannten. Keine Zuschauer und nur ein einziger Streckenposten auf der Hälfte des Weges.

Bei Kilometer 4 sah ich dann gerade noch so einen der Männer vor mir von dem Hauptwaldweg auf einen schmaleren Seitenweg abbiegen und sich mehrmals etwas verunsichert nach hinten umschauen. Die Beschilderung zeigte allerding eindeutig IN diesen Weg hinein. Leider, so stellte sich später heraus, hatte sich da jemand einen Scherz erlaubt und die Schilder, die ursprünglich geradeaus gezeigt hatten, so gedreht, dass wir von der Wettkampfstrecke weggeführt wurden. So fand ich mich dann an der nächsten Gabelung ohne Beschilderung wieder. Die Männer vor mir inzwischen außer Sichtweite.

 

Kein so tolles Gefühl, wenn man da plötzlich mitten im Wettkampf im Wald steht und nicht mehr weiß wohin. Glücklicherweise bin ich einer Gruppe von Jugendlichen in die Arme gelaufen, die mir bestätigten keine Läufer in dieser Richtung gesehen zu haben und somit wusste ich dann wenigstens wo es nicht lang geht. Also, auf dem Absatz kehrt und zurück. Mit rasendem Herzklopfen und mehr oder weniger zufällig gelangte ich dann wieder auf die eigentliche Wettkampfstrecke. Insgesamt bin ich "nur" 600m mehr, gelaufen aber für 2 1/2 Minuten war dies eine gefühlte Ewigkeit.

Okay, im Nachhinein aber alles nur halb so wild. Es ist ja nochmal gut gegangen, ich habe das Ziel gefunden und meinen ersten Platz auch behalten :-)

Mit der gefühlten Radleistung (bitte die Wattangabe auf dem Bild unten überlesen - ich habe kein Watt am Rad) und dem 37,3kmh Schnitt auf dieser Strecke bin ich sehr zufrieden. Auch das Laufen war in Ordnung. So langsam finde ich mich wieder hinein in das Geschehen :-) Dass meine Schwimmleistung dieses Jahr noch etwas schwächer ist als in den Vorjahren hat mit dem entsprechenden Training (oder vielmehr Mangel an ebendiesem) zu tun und wird von mir nun ganz einfach in 2016 akzeptiert. 

Einen Tag nach dem Löwensprint hieß es gestern dann auch schon wieder back to Ironmantraining und einem heißen langen 26km Lauf über die Weinheimer Felder. Jetzt sind die kommenden Tage wieder die langen Einheiten dran bis es am 5.6. in Mußbach gilt zu versuchen mit den jungen Rennhasen wenigstens halbwegs mitzuhalten. 

Onwards and upwards auf den Kalmit :-)

Eure Celi

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