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20KM LAUF RHEINZABERN 10. FEB 2013

Come and play, come and play – Forget about the movement

 

Quellenangabe Foto: Wilfried Raatz wus-media Auch wenn RAGE AGAINST THE MACHINE Sänger Zac de la Rocha damit etwas ganz anderes gemeint hat (ich hoffe er verzeiht mir den Vergleich), ein bisschen hat mich der gestrige 20km Lauf der Winterlaufserie in Rheinzabern an die Zeilen aus dem RATM Song „Freedom“ – aus seinem ursprünglichen Context verständlicherweise herausgenommen! - erinnert. KEIN Kämpfen, KEIN „Uggh“, KEIN „pull pull“ oder besser „push push“ – im Gegenteil – EIN konstantes und stätiges Tempo von km 1 bis km 18, fließend, ohne jegliche Ups and Downs. Das hat sich tatsächlich nach „play“ angefühlt - mit dem Tempo spielen ohne groß darüber nachzudenken. Fast zu einfach. Hätte ich nicht die letzten beiden Kilometer noch einmal aufs Gaspedal gedrückt, um doch im Ziel das gute „Geschafft“-Gefühl zu haben, wäre ich wohl fast mit einem schlechten Gewissen nach Hause gefahren.

 

Der Start in Weinheim mit dem Team Exotenwald fing zwar bei strahlend blauem Himmel aber auch ordentlichen Minusgraden (-11) an und so wollte leider der TSG-Bus nicht so wie wir wollten. Felxibel und vor allem schnell, wie „die Exoten“ eben sind, wurden zwei Privat-PKWs bereitgestellt und auf ging es zum letzten Start bei der Rheinzabern Winterlaufserie über 20km. Herzlichen Dank an dieser Stelle, an die Exoten für’s Mitnehmen und Aufnehmen! Eine MEGA-Ehre für mich unter Eurem Team-Namen gestartet zu sein – und dann noch in der Frauen-Teamwertung auf dem Gesamt 2. Platz zu landen. Nächstes Jahr machen wir die Platzierung auf jeden Fall perfekt. Meine Glückwünsche noch einmal an Matthias Müller – den Gesamtsieger der Laufserie und Daniela Kenty der Gesamt-2.Platzierten in der Frauenwertung. Respekt für die unglaublich tollen Leistungen.

 

Zurück zum Rennen: Bis wenige Minuten vor dem Startschuss noch in der Damentoilette aufgewärmt, ging es dann im Sprint zur Startlinie zu den anderen über 600 Startern raus zu inzwischen minus 6 Grad. Aufgrund der 59:08 Minuten beim 15km Lauf in Rheinzabern vor genau vier Wochen und basierend auf der angepeilten sub-3h Marathon Zeit in Kandel IN vier Wochen, hatte ich mir einen 4:00-3:59Min/km Schnitt für die 20km als realistisch errechnet. Zielzeit war also eine 1:20:xx std Gesamtzeit. Ich war mir nicht ganz sicher, ob das nicht sogar etwas gewagt sein würde...und der kleine Zweifel war es dann auch, der mich von Anfang an abwarten lies wie sich das Gefühl bei diesem Tempo über die Strecke entwickeln würde.

 

Es ist nie ganz einfach in seinem eigenen Tempo los- und durchzulaufen, wenn man hunderte unbekannter Läufer um sich hat. Es ist immer wieder verführerisch, sich von der Menge mitreißen zu lassen. Aber zum Glück habe ich in den letzten Jahren gelernt, dass ein zu schnell angegangenes Rennen mit einer langsameren Zielzeit enden wird und es im Gegensatz dazu viel mehr Spass macht, in der Lage zu sein am Ende – wenn das Ziel nichtmehr all zu fern ist – noch einmal richtig aufdrehen zu können. Ein tausendmal besseres Gefühl als auf den letzten Kilometern einzugehen und eingesammlet zu werden – von Läufern, die sich besser gepaced haben.

 

Ich hatte das große Glück in einer kleinen Gruppe scheinbar sehr erfahrener Läufer gelandet zu sein, die von Beginn an ein konstantes Tempo gelaufen sind. Das war nicht nur extrem angenehm, sondern hat mit Sicherheit geholfen meine angepeilte Endzeit durch einen letzten kleinen Schlusssprint noch um fast eine Minute zu unterbieten. Heraus gekommen ist ein gesamt vierter Platz, 1. Platz in der Ak und eine 1:19:31h über die 20km. Die 3:58‘/km auf 21,1km durchglaufen, hätte nach weiteren 1,1km eine Halbmarathonzeit von 1:23:50std zum Ergebnis gehabt. Damit bin ich mehr als im Plan für die angepeilte Zeit beim Bienwald-Marathon in Kandel.

 

Ich freu mich drauf :)

 

Schnelle Grüße,

Eure Celi

 

Environment

The environment exceeding on the level

Of our unconsciousness

For example What does the billboard say?

"Come and play, come and play"

Forget about the movement

(“Freedom”, Rage against the machine)

Foto: Wilfried Raatz WUS Media