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1. PLATZ COLOGNE226 TRIATHLON 2016

 

Und nochmal Platz 1 :-) Nice

Es regnet es regnet, die Erde wird nass...nicht nur die Erde leider, am 4. September wurden auch sämtliche Cologne Triathlon Weekend Teilnehmer ordentlich durchgespült. 

 

Die Cologne266 Triathlon Langdistanz, veranstaltet als Teil des Kölner Triathlonwochenendes in der Nordrhein-Westfälischen Millionenstadt, hatte ich nun schon seit einigen Jahren auf der Wettkampf-To-Do-Liste stehen. Nicht nur, weil Köln bei entsprechenden Bedingungen eine schnelle Strecke sein kann, sondern auch, weil sich der Wettkampf mit Zieleinlauf in der Kölner Innenstadt bei Triathleten allgemein großer Beliebtheit erfreut.

 

Am 4. September hätte man dem 3,8km Schwimmen auf der Regattabahn am Fühlinger See jedoch problemlos ein weiteres Schwimmen auf der Radstrecke anschließen können. Die Wettervorhersage hielt was sie versprach und so begann der Tag um 5:00 Uhr schon mit Nieselregen, der sich gegen Mittag in heftige Regengüsse inklusive Blitz, Donner und Sturmböen von über 40kmh entwickelte. In Nullkommanichts stand die Radstrecke unter Wasser. Unglaublich was da vom Himmel kam und sich auf den Straßen ansammelte. Zum Glück waren wenigstens die Temperaturen mit 15-17 Grad eträglich.

 

Nach vier Tagen krankheitsbedingter Bettruhe eine Woche zuvor, war ich zwar sicherlich kerngesund an den Start in Köln gegangen, aber definitiv noch nicht wieder bei Kräften. Das ungemütliche Wetter kostete sämtliche Teilnehmer zusätzliche Körner und führte letztendlich auch zu einigen DNFs in einem von Anbeginn an schon sehr kleinen Starterfeld.

 

Der abschließende Marathon gestaltete sich für mich als wirkliche Herausforderung. Ab km16 war mein Körper schon soweit mir ganz klar zu signalisieren, dass hier für heute Schluß sei. Die Schmerzen und der leere Tank waren mehr als eindeutig. Ein viel zu frühzeitiges Kopf-gegen-Körper. Jetzt war ich wieder einmal sehr dankbar um die mentalen Tricks meines ehemaligen Mentaltrainers Wolfgang Egger. So schaffte ich es immer wieder mich gedanklich zurückzulehnen und die Schmerzen aufzulösen. Klar geht das umso besser, wenn man dabei dann auch das 4:50'/km auf ein 5:20'/km Tempo drosseln kann ;-) Also mal für mich persönlich gesprochen.

 

Die bildhübsche und sympathische Eva Kennis, Frau Nummer 2, war auch immer noch weit genug hinter mir. Und so auch die starke dritte Lady des Tages, Anna Riethmüller. Ich denke, wir haben uns aber auch unter Berücksichtigung des eher lockeren Starterfeldes die Platzierungen alle bei Sturm und Regen sehr tapfer erkämpft.

 

Trotz einer nicht zufriedenstellenden Endzeit und ganz klar mit bedingt durch das kleine Starterfeld in diesem Jahr konnte ich mir dann also den 1. Platz in einer Zeit von 10:06:34 Stunden erarbeiten.  

 

Auf Platz zwei folgte die Belgierin Eva Kennis in 10:16:28 und als dritte Frau Anna Riethmüller in 10:38:28 Stunden.

 

Bei den Herren siegte Robert Skazidroga in 8:40:51 Stunden vor Eddy Lamers (9:9:55) und Christopher Wehrle (9:29:41).