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CHALLENGE BARCELONA-MARESME 3. OKTOBER 2010

Soooooooooo, das ist dann wohl das Ende der Saison 2010. Alles in allem ein erfogreiches Jahr für mich mit vielen ups and downs. Aber okay. Schön und lehrreich war es auf jeden Fall.

 

Bis auf einen Ausrutscher bei der Challenge Kraichgau – konstante Top 3 bis 6 Platzierungen bei neun von zehn Wettkämpfen über Kurz-, Mittel- und Langdistanz:

 

  • 6th overall Challenge Barcelona-Maresme (10:10h), October 3rd

  • 6th overall Challenge Walchsee-Kaiserwinkl (4:43h), September 5th

  • 4th overall Rhein-Neckar-Cup 2010 (Römerman + Heidelbergman +Viernheim)

  • 7th overall Viernheim Vcard Triathlon (2:40h), August 22nd

  • 1st overall Maibach Sprint Triathlon (1:00h), August 15th

  • 4th overall Rhein-Neckar-Cup Heidelberg "Heidelbergman" (2:19h), August 1st

  • 4th overall Rhein-Neckar-Cup Ladenburg "Römerman" (2:24:18h), July 24th

  • 3rd Female overall BASF Cup, Hockenheim Ring (4,8km in 18:19min), June 30th

  • 14th overall Challenge Kraichgau 2010 (4:51h) May 16th

  • 2nd overall Auckland Halfironman 2010 (4:56h) March 20th

  • 5th overall Challenge Wanaka 2010 (10:25h) January 16th

 

Vor allem Sonne, Strand und Wärme in Callela haben vor der Challenge Barcelona-Maresme noch mal gut getan! Auch wenn der Wettkampf leider gar nicht so lief wie er sollte.

 

Schwimmen (3,8km)  – war angenehm und ich hatte Glück in einer – für mich starken – Fünfer-Gruppe gelandet zu sein denn es war nicht ganz einfach seinen Weg entlang der „markierten“ Schwimmstrecke zu finden, so kurz vor Sonnenaufgang. Wer auch immer unsere Lead-Schwimmerin war…Danke für die tolle Führungsarbeit :)

 

Rad – die 180km Radstrecke war tatsächlich fast komplett flach – allerdings nicht zu spärlich mit Kreisverkehren bestückt. Nachdem ich in der Wechselzone erstmal den falschen Beutel (Laufsachen!) ausgeschüttet hatte, hatte ich ca eine Minute Rückstand auf die andern vier Mädels. Das war – im Nachhinein betrachtet – der Ursprungs einer etwas missglückten Rennstrategie. Anstatt, wie üblich, meine 180km in 4x45km zu unterteilen und die ersten 45km LOCKER zu fahren wollte ich natürlich den falschen Wechselbeutel wieder gut machen. Es dauerte auch nicht lange und da sah ich drei der Mädels vor mir. Also, noch mal etwas Gas gegeben und da war ich…direkt hintendran…und dran vorbei…schön weiter im gleichen Tempo (~38kmh)…und da war’s passiert. Der Gang hat dann etwa bis Kilometer 120 festgesteckt bis der Tank langsam leer lief. Zu einer 5:10h für die 180km mit leichtem Wind hatte es zwar doch noch gereicht. Aber was dann folgte war kein Spaß….

 

Laufen – Die ersten 3-5 Kilometer tun halt weh. Weiß man ja…. Circa ab Kilometer 5 hatte ich dann das Gefühl so langsam in Schwung zu kommen…however…ab Kilometer 10 (!!!) verschwand dieses Gefühl wieder und und ab da ging es leider immer beschwerlicher. Zum Glück standen Susa Buckenlei und Ihr Freund Hans (der leider wegen Krankheit nicht starten konnte – SCHADE!!!) bei Kilometer 2,5 (und 7,5) auf der Laufstrecke. Das hat es wesentlich einfacher gemacht. So galt es immer nur 2,5km auf Sie zuzuarbeiten. Mental eine sehr sehr grosse Hilfe. DANKE Ihr Lieben! Die Laufstrecke sind 4x10,5km bis auf ein bis zwei Mini-Anstiege komplett flach und asphaltiert. Ehrlich gesagt habe ich schon schönere Laufstrecken gesehen. Was sehr sehr cool war, waren jedoch die beiden DJs am Strassenrand. Die Musik hat auf jeden Fall auch geholfen. Gracias! Sowie auch die vielen „Vamos! Vamos!“ und „Venga! Venga!“ Rufe. Leider änderten aber auch sie nichts an der Tatsache dass ich dann noch beim Laufen von Platz 4 gesamt auf Platz 6 durchgereicht wurde.

 

Ich bin dennoch sehr happy nicht aufgegeben zu haben. Auch wenn ein 3:50h Marathon!!!! Sehr wenig Spaß bereitet hat. Vor allem dann nicht wenn man sich eine 3:30h vorgenommen hatte. Ich denke es wäre drin gewesen hätte ich die Beine beim Radeln mehr geschont.

 

So wurde es am Ende ein 6. Platz in 10:10h.

 

So und damit ist jetzt erst mal Pause angesagt. Und Geld verdienen. Irgendwann muss das ja auch mal sein ;)

Ich Danke allen für die tolle Unterstützung in diesem doch sehr ereignisreichen Jahr! Sich nach fast sechs Jahren Studium, Arbeit und Leben von Neuseeland zu verabschieden, sich ohne einen Cent hier in Deutschland in die Selbstständigkeit zu begeben, und zehn Wettkämpfe in Neuseeland, Deutschland, Österreich und Spanien unterzubringen geht nicht ohne den echten WILLEN dahinter.

 

"If its meant to be, its up to me"

 

Trotzdem geht es nie ohne die passende Unterstützung und hier möchte Ich mich vor Allem bei Susanne Buckenlei und Johannes Breustedt bedanken!!!

 

See you in 2011 :)

Eure Celia