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INTERNATIONALER BREISGAU TRIATHLON 24.8.2014

Oh happy feet J - Noch einmal: Vize BaWü-Meisterin über die Mitteldistanz im wunderschönen Breisgau

 

Es gibt so einige Gründe warum ich gerne ein paar Worte zu der Mitteldistanz in Malterdingen – dem „Internationalen Breisgau Triathlon“ – schreiben möchte.

 

Zum ersten würde ich von Herzen gerne ein bisschen Werbung für diesen Event machen. Der Breisgau scheint für seinen Wettkampf in Malterdingen auf ewig wunderschönes Wetter gepachtet zu haben. Die Strecken und Organisation sind herausragend. Am Ende des Tages gibt es eine Siegerehrung die sich sehen lässt. Und last but not least hat der Wettkampf es wirklich in sich. Mann/Frau weiß im Anschluss, dass man etwas getan hat. Also, auf geht’s – ab nach Breisgau – ES LOHNT SICH.

 

Zudem muss ich einmal wieder meinen Dank an das Team von sportec Weinheim um Michael Preibsch aussprechen und möchte dabei auch Vanessa Uloth ganz besonders erwähnen. Seit meinem Zusammenprall mit einem jungen Mountainbiker einen Tag vor der Mitteldistanz in Maxdorf hat Vanessa mir Woche um Woche die Schmerzen aus Schulter und Daumen massiert (ich glaube ganz nach dem Motto „Schmerz weicht Schmerz“ ;-)). Gerade als die Schulterproblematik im Griff zu sein schien kam einen Tag nach dem Ironman in Klagenfurt dann auch noch ein stechender fieser Schmerz im Fuß dazu. Stechend…nie gut…denn ich hatte direkt die Sorge, dass das in Richtung Ermüdungsbruch gehen könnte. Nach 14 Tagen Pause war der Schmerz dann erst einmal so gut wie weg doch nach weiteren 14 Tagen ordentlichem Training war er schlimmer als zuvor. Gleich bat Michael Preibsch wieder seine Hilfe an. Doch das Problem war genauso schnell wieder weg, wie es gekommen war, als ich mir zusammen mit Markus Fischer von Fuchs & Möller meine Laufschuhe und alten Einlagen ansah.  Neue Einlagen PLUS ein paar neue Schuhe vom Marathonshop in Wiesbaden und innerhalb von 3 Tagen konnte ich hier wieder sorgen- und schmerzfrei durch die Felder fliegen.

Gerade noch rechtzeitig 2 Wochen vor Breisgau.

 

Der Wettkampf selbst ist in Null-Komma-Nichts vorbei gewesen. Time is flying when you are having fun J Mit meiner Schwimmleistung bin ich derzeit wirklich zufrieden, das Radeln hat sich sehr gut angefühlt und der Lauf ebenso. Als zweite Frau kam ich aus dem Wasser und lag innerhalb weniger Radkilometer in Führung – diese konnte ich auch bis zum Laufkilometer 4 retten. Dann kam Almuth Grüber – Laufmaschine – und zog an mir vorbei. Leider konnte ich sie und das Führungsfahrrad noch viel zu lange vor mir sehen. Ärgerlich, dass ich nicht in der Lage war noch einen Gang nach oben zu schalten, aber aufgrund der langen Knochenödem-bedingten Laufschonphase hatte ich im Winter/Frühjahr einfach keinerlei Möglichkeiten auch nur annähernd an harte Laufeinheiten zu denken. Wichtiger war, mich nicht erneut zu verletzen. Lauftraining im Schongang bringt aber leider keine Wettkampfhärte – weder für die Beine noch für den Kopf.

 

Was die Challenge Almere (ETU-Europameisterschaften Langstrecke) angeht hat mir Breisgau aber doch nochmal ein klein wenig Biss mitgeben können und so hoffe ich am 13. September wieder näher an die 9:30er Marke heran zu schwimmen, radeln und laufen.

 

Meinen ALLERALLERGRÖßTEN DANK will ich meinen beiden Supporterinnen Anne und Chrissie aussprechen: ich war total gerührt!!!