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RONNY CHRISTOPH (NZL)...WENN TRIATHLON AUF SYMPATHIE TRIFFT

"Where the mind goes, the body follows" --> Das ist Ronny Christoph. 

 

Der Mann, der täglich mehrere Male aus dem Flugzeug springt um anderen Menschen das Erlebnis zu schenken, welches der Körper mit einem Rausch an Glücksgefühlen belohnt. Fallschirmspringen. Weit mehr als 10.000 Tandem-Sprünge hat Ronny schon absolviert. Zudem bildet er andere Fallschirmspringer als Tandem Master aus.

 

Wenn ein Sommer mit viel Sonnenschein aufwartet heißt es für Ronny tagelang Fallschirm packen, Kunden einweisen, ab in den Flieger, springen, glückselige Kunden verabschieden and repeat.

 

Besonders an den Wochenenden mit trockenem Wetter ist einiges zu tun. Ronny kennt keinen Winter. Schon seit mehreren Jahren fliegt er zwischen deutschem und neuseeländischem Sommer hin und her. Keine dauerhafte Bleibe, kein fester Rythmus, keine geregelten Arbeits- oder Traininsgzeiten. Das fühlt sich als Außenstehender stressig an. Lernt man Ronny einmal kennen, stellt man fest, dass er einer der entspanntesten und positivsten Menschlein dieser Erde zu sein scheint. Nein, nicht nur scheint, er ist das auch. Durch und durch. 

 

Menschen wie Ronny kennen zu lernen, auch wenn man selbst ein Schisser ist und sich Fallschrimspringen NICHT auf die Things-To-Do-In-Life Liste gesetzt hat, ist einer der großen und schönen Seiten unseres Sports. 

 

Im März 2014 habe ich Ronny im Zuge des Ironman New Zealand kennen gelernt und hatte ihn sofort in mein Herz geschlossen. Um so mehr habe ich mich gefreut, als Ronny nach der Challenge Roth 2015 zu mir an Bord gekommen ist um mit mir als Coach die Vorbereitung auf einen erneuten Start beim Ironman New Zealand 2016 anzugehen.

 

Aufgrund einer längeren starken Erkältung, enorm viel Arbeit sowie einer Entzündung des Gehörganges, war nur sehr eingeschränktes Training für Ronny möglich. So eingeschränkt, dass ich der Teilnahme beim IMNZ sehr bange entgegenschaute und sogar hoffte, Ronny würde einlenken und nicht starten. Bei unserem Telefonat in der Woche vor dem Wettkampf war Ronny aber so entspannt, optimistisch und voller Vorfreue auf das Rennen, dass auch ich mich wieder etwas lockerer machte.

 

Die Nacht vom 4.  auf 5. März verbrachte ich auf den Athlete Tracker starrend vorm PC. Verfolgte Ronnys Wettkampf Zug um Zug, Tritt um Tritt und Schritt um Schritt. Begeistert von der Gleichmäßigkeit mit der Ronny seinen Wettkampf abspulte bis er nach 10:58:55 Stunden die Ziellinie überquerte.

 

Ich ziehe an dieser Stelle noch mehrere Male meinen Hut lieber Ronny. Vor dieser körperlichen Leistung, aber vor allen Dingen auch vor Deiner großartigen positiven und bejahenden Einstellung. So viele Menschen sehen sich immer wieder in der Opferrolle, was Ereignisse betrifft, die ihnen einen Stein in den Weg zu legen scheinen. DU bist der Steuermann Deines Schiffes, egal was der Seegang Dir entgegen schleudert, Du lässt Dich nicht vom Kurs abbringen.

 

Chapeau Ronny - Chapeau!

 

 

ERFOLGE

Ironman New Zealand 2016

10:58:55h

Challenge Roth 2015

11:36:28h

Ironman New Zealand 2015

10:50:54h

Ironman New Zealand 2014

11:43:29h

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